Kopflaus

WIE SEHEN KOPFLÄUSE AUS?

  • Sie sind sehr klein: 0,2 bis 3 mm.
  • Sie sind gräulich bis bräunlich.
  • Ihre Eier (Nissen) sind weiß und sehr klein.
  • Unterschied Nissen zu Schuppen: Nissen lassen sich nicht abschütteln,
    kleben nahe der Kopfhaut an den Haaren und haben eine ovale,
    gleichmäßige Form.
  • Sitzen die Nissen ca. 1 cm von der Kopfhaut entfernt,
    sind sie meist leer, da die Läuse schon geschlüpft sind.

Wie gefährlich sind Kopfläuse?

  • Kopfläuse übertragen keine Krankheiten.
  • Lästig ist vor allem der unangenehme Juckreiz.
  • Wird zu viel gekratzt, kann sich die Kopfhaut entzünden – hier ist ein Arztbesuch notwendig.

Wie bekommt man Kopfläuse?

Die Kopflaus benötigt den Kopf und die Haare zum Überleben.

  • Die Kopfhaut, damit sie Blut saugen kann.
  • Die Haare, damit sie sich fortbewegen kann.
  • Sie kann weder springen noch fliegen.
  • Sie überlebt daher fernab des Kopfes nicht.

Daher kann man sich nur „anstecken“, wenn man die „Köpfe zusammensteckt.“

  • Durch das gemeinsame Tragen von Hauben oder Schals kann man keine Kopfläuse bekommen, da sie im Stoff nicht überleben können.

Wie behandelt man
einen Befall mit Kopfläusen?

Für Hausmittel, wie z. B. Essig, ätherische Öle, heißer Fön oder auch Elektrokämme, gibt es keine gesicherten Hinweise auf Wirksamkeit, es besteht allerdings Gefahr von Allergien (ätherische Öle) und Verbrennungen (starke Hitze).

 

Pestizide als Nervengift wurden ursprünglich entwickelt, um Schädlinge auf den Feldern zu vernichten. Sie greifen das Nervensystem der Läuse an. Da die Eier erst nach vier Tagen überhaupt ein Nervensystem bilden, ist eine einmalige Anwendung nicht ausreichend. Die Embryonen bleiben also unversehrt. Zudem haben viele Läusepopulationen mittlerweile Resistenzen gegen die handelsüblichen Mittel entwickelt. 

 

Einen ganz anderen, nämlich physikalischen Wirkansatz bieten Dimeticone – synthetische Silikonöle. Sie greifen das Atmungsorgan der Läuse an. Luft bekommen die Tiere über 14 winzige Atemöffnungen. Da diese so klein sind, haben gewöhnliche Flüssigkeiten eine viel zu hohe Oberflächenspannung, um in sie eindringen zu können. Dimeticone dagegen kommen hinein und verkleben die Öffnung. Die Laus erstickt. Für den Menschen gelten sie als vollkommen ungefährlich. Wir können sie weder über die Haut noch die Darmschleimhaut aufnehmen. Da auch die Läuseembryonen in den Eiern schon atmen müssen und Dimeticone auch die Atemlöcher der Eier verkleben, erwischt man bei der Behandlung tatsächlich alle Entwicklungsstadien.

 

Diese und weitere physikalische Methoden kommen in den Hedrin®-Produkten zur Anwendung.

VORBEUGEN IST MÖGLICH

Mit Hedrin® Protect & Go Conditioning Spray, dem Schutz vor Kopfläusen.

DIE LAUSFIBEL

Ein Ratgeber mit wichtigen Tipps zur Bekämpfung von Läusen.